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Teleplan Downgrade 26.05.2003
Nord LB
Heino Hamman, Analyst der Nord LB, stuft die Aktie von Teleplan (ISIN NL0000229458 / WKN 916980) von "akkumulieren" auf "halten" zurück.
Teleplan habe für das erste Quartal 2003 einen deutlich schwächeren Geschäftsverlauf zu verzeichnen gehabt. Danach seien die Umsätze um 3,5% auf 69,7 Mio. EUR gesunken, das EBITDA habe 7,03 (10,506) Mio. EUR und der operative Gewinn EBIT 3,2 (6,2) Mio. EUR betragen. Der Nettogewinn habe sich auf 1,514 (3,976) Mio. EUR mehr als halbiert. Dieses Ergebnis sei stark beeinflusst von der erheblichen Schwäche des US-Dollars in den letzten 12 Monaten, einer schwachen Umsatzentwicklung insbesondere im März, anhaltendem Preisdruck und weiter verlängerten Absatzzyklen. Die Umsätze seien auch infolge des Irak-Konflikts deutlich unter Plan geblieben. Das Pass-Through-Geschäft habe 48 (60) Mio. EUR betragen. Die Wertschöpfung sei im ersten Quartal durch mehrere kleinere Aufträge erhöht worden, die zusammen jährliche Umsatzerlöse von 22 Mio. EUR ausmachen würden.
Für das zweite Vierteljahr habe sich Teleplan bereits weitere organische Umsatzerlöse im Wert von ca. 20 Mio. EUR jährlich sichern können. Teleplan sei außerdem zur Zeit dabei, die Übernahme der internen Service-Abteilung eines anderen Unternehmens zum Abschluss zu bringen. Beide Transaktionen dürften weiteres substanzielles Umsatzwachstum generieren.
Teleplan wolle das sogenannte Pass-through-Geschäft, die durchlaufenden Posten mit Ersatzgeräten, nach dem Auslaufen von größeren Verträgen zum großen Teil einstellen. Die jährlichen Umsätze würden sich in der Vergangenheit auf rd. 30 Mio. EUR belaufen. Das Neugeschäft von Teleplan resultiere in jüngster Zeit auch aus dem Abschluss von kleineren und mittleren Kontrakten. Diese Aufträge könnten normalerweise relativ einfach in den Geschäftsablauf integriert werden, ohne größere Kapazitätserweiterungen. In diesem Zusammenhang solle auch die Abhängigkeit von einem Bereich vermieden und eine gleichmäßigere Verteilung auf die Sektoren IT, Telecom, Videocom und Unterhaltungselektronik erreicht werden.
Durch das schlechte Quartalsergebnis habe sich die Stimmung bei der Aktie deutlich eingetrübt. Die nach wie vor die schlechte Lage am IT-Markt veranlasse viele potenzielle Kunden, Outsourcing-Entscheidungen aufzuschieben. Insbesondere aufgrund der hohen Volatilität des Dollars gebe der Vorstand keine konkreten Prognosen für den weiteren Geschäftsverlauf in diesem Jahr.
Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten der Nord LB die Teleplan-Aktie von "akkumulieren" auf "halten" zurück.
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